

Making-of «How to Train Your Dragon»
Mit japanischen Animationsfilmen von Ghibli aufgewachsen, hielt ich Animationsfilme immer für ein wunderbares Medien, um tolle Geschichten zu erzählen. Egal ob von Hand gezeichnet, Stop-Motion oder CGI, Animationsfilme erwecken Figuren zum Leben und lassen fantastische Welten entstehen. Ein gutes Beispiel dafür ist der abschliessende dritte Teil der Filmserie «How to train your dragon». Das Making-Of mit Simon Otto, der seit gut 20 Jahren bei Dreamworks als Head of Character Animation arbeitet, zeigte am Trickfilmfestival Fantoche in Baden interessante Einblicke in die Entstehung der Charaktere.
Zahlreiche Zeichner halfen der in St. Gallen aufgewachsene Simon Otto, die Drachen für den Film zu gestalten. Jedes Team gestaltete ihren eigenen Drachen, die von unterschiedlichen Tieren inspiriert wurden. Dass die Hauptfigur des Films Toothless so berührt, liegt unter anderem an der intensiven Beobachtung von Tieren. Toothless zeigt sowohl das Verhalten eines Hundes als auch das einer Katze oder eines Panthers. Bis aus den Ideen und Studien am Ende ein emotionaler und aufwändiger Animationsfilm wie «How tot rain your dragon: The Hidden World» entsteht, sind viele Arbeitsschritte notwendig, die am Making-Of am Fantoche verständlich und mit viel Hingabe erklärt wurden. Neben dem Skizzieren der fantastischen Wesen spielt der Einsatz von Computern eine zentrale Rolle in dieser Filmreihe. In welcher Form dies geschieht und wie Tierbeobachtungen in die Charaktere eingeflossen sind, wurde an der Präsentation auch mit Videobeispielen illustriert.
Im berührenden letzten Teil dieser Reihe heisst es Abschied zu nehmen von Figuren, die einem über die Jahre ans Herz gewachsen sind. Da liess ich mir als langjähriger Fan die Gelegenheit nicht entgehen, meine eigene Zeichnung von Toothless und Hiccup signieren zu lassen.


Making-of «Ruben Brandt – Collector»
„Ruben Brandt, Collector“ ist eine Liebeserklärung an die Kunst, verpackt in einer spannenden und ungewöhnlichen Heist-Geschichte, die mit einer aufregenden Mischung aus Computeranimation und handgezeichneten Bildern erzählt wird. Der ungarische Regisseur Milorad Krstic mischt Stile und Genres mit atemberaubender Geschwindigkeit. Im Film sind unzählige Referenzen zu Kunst und Kino versteckt. Die Charakterdesigns sind von Kubismus und Dadaiusmus inspiriert. Pop-Art Gemälde und andere Werke werden auf eine eigene Art neu zu erschaffen. Im Making of erzählt Levente Sipos, Animator und Technical Director des Films, über den Entstehungsprozess.